G L A S F U S I N G   was ist das?

 

 

Woher kommt Glasfusing?

 

Schon vor 2000 Jahren vor Christi entdeckten die Ägypter die Komplexität und Unvergänglichkeit des Glases und nutzten sie für den Pyramidenbau. Später erstellten sie Kacheln Schalen und kleine Gefässe für die Pharaonen. 1981 an der Schule von Stanwood Washington begann man diese Technik wieder zu entdecken und zu entwickeln.

 

 

Welche Gläser können verwendet werden?

 

Im Prinzip kann jedes Glas verwendet werden, aber nicht alle untereinander vermischt werden.

Wichtig ist der Ausdehnungskoeffizient. Z.B. Fensterglas muss alleine verwendet werden. Am besten eignen sich die speziell dafür hergestellten von Hand gewalzten Gläser der Firmen Bullseye und Uroboros.

Diese Gläser gibt es in vielen Farben und Mustern.

 

Wie entstehen nun diese Gegenstände?

 

Wie bei allen Kunstwerken ist die Komposition d.h. das Design das Wichtigste. Dann muss die Farbe gewählt werden. Meine Werke gestalte ich immer in der Hauptfarbe z.B. dunkelblau, Ergänzungsfarbe z.B. hellblau und als Kontrast Schwarz, Weiss- oder Klarglas, welches durch spezielle zusätzliche Effekte ergänzt wird. Nun werden die Gläser mit einem Glasschneider aus den grossen Glasplatten entsprechend dem Entwurf herausgeschnitten (das Glas wird mit dem Schneider angeritzt und mit der Brechzange herausgebrochen). Diese Gläser werden nun auf ein klares sogenanntes Trägerglas aufgelegt und bei ca. 800 Grad im speziellen Brennofen zu einer flachen Platte geschmolzen. Von 800 - 600 Grad kann man den Brennofen öffnen, um zu kontrollieren, ob die Verschmelzung regelmässig ist. Ab 600 - 0 Grad ist die Phase, wo das Glas wieder hart wird und daher die Schwierigste, die oft über Gelingen und Misslingen d.h. Zerbrechen entscheidet. Um dem Glas die endgültige Form zu geben, wird nun dem Design entsprechend entschieden, welche Absenkform am schönsten ist. Es gibt verschiedene Formen aus Keramik oder Chromstahl. Ich jedoch mache meine Absenkformen selbst, um meine Kunstwerke ganz individuell nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Die Glasplatte wird nun auf die Absenkform gelegt und nur bis zum Biegepunkt erwärmt, damit sie in die Form absenkt. Nun wäre das Stück eigentlich fertig. Da ich jedoch Porzellan- und Glasmalerin bin, ist für mich das Glasstück noch nicht fertig. Nun folgt in zwei weiteren Bränden noch die Malerei. Mit Farbe, Gold und weiteren Effekten aus der Glasmalerei vollende ich mein Kunstwerk nach meinen Vorstellungen.

 
Bei allen hier vorliegenden Glasobjekten handelt es sich ausschliesslich um kunsthandwerkliche Einzelstücke.

 

Gerne fertige ich auch spezielle Aufträge nach Ihren eigenen Vorstellungen an.

Für weitere Fragen und Wünsche stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Porcelain and glass art & design

Josette Müller

Jensstr. 12

2557 Studen       

Tel. 032 3732555 / FAX 3735401